Die Auswahl ist riesig – das macht es nicht einfacher. Der Kauf eines Laufschuhs gleicht eher einer Wissenschaft als einem Vergnügen. Die entscheidende Frage lautet: Wie findet man den richtigen Schuh? Der Sportwissenschaftler Klaus Möhlendick gibt darauf Antwort.
Männer erkranken selten an Osteoporose – vorausgesetzt sie sind keine starken Raucher. Eine aktuelle Studie belegt eindrucksvoll die Zusammenhänge zwischen Tabakkonsum, schwindender Knochendichte und Wirbelbrüchen. Die Deutsche Lungenstiftung warnt vor schwerwiegenden Folgeschäden und plädiert für eine Osteoporose-Früherkennung bei Rauchern.
Werdende Mütter von Zwillingen oder Drillingen haben ein erhöhtes Risiko für Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen. Sie erhalten zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen und entbinden häufiger per Kaiserschnitt. Über den Verlauf von Mehrlingsschwangerschaften und -geburten berichtet Prof. Dr. med. Birgit Seelbach-Göbel, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Ungefähr die Hälfte der Menschen werden im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal mit einem traumatischen Ereignis konfrontiert, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Um das einschneidende Geschehen möglichst gut zu verarbeiten, spielt Geborgenheit eine entscheidende Rolle.
Senioren schlafen weniger als jüngere Menschen. Zusätzlich ist der Schlaf älterer Menschen störanfälliger. Solange sie sich dennoch fit und ausgeruht fühlen, besteht kein Grund zur Sorge, berichten die Experten der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie.
Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Anlässlich des Darmkrebsmonats März motiviert die Deutsche Krebshilfe zu einem gesunden Lebensstil und regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen. Denn früh erkannt, ist der Krebs besser heilbar.
Ob Schweinegrippe, SARS oder Ebola – in den letzen Jahren kam es gleich mehrfach zu Epidemien. Diese sorgen nicht nur für Schlagzeilen, sondern beeinflussen auch das Verhalten von Menschen, selbst wenn diese weit weg vom Krisengebiet leben. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben untersucht, wie Menschen in Niedersachsen den aktuellen Ebola-Ausbruch wahrgenommen haben und wie er ihr Verhalten beeinflusst hat.
Atemwegsinfekte zählen zu den häufigsten Erkrankungen von Kindern in Europa. Auslöser sind in vielen Fällen Bakterien namens Pneumokokken. Dann verschreibt der behandelnde Arzt meist ein Antibiotikum. Eine Studie aus den Niederlanden belegt nun: Impft man Säuglinge ab zwei Monaten routinemäßig gegen Pneumokokken, sinkt die Anzahl an Atemwegsinfekten und dadurch verordneter Antibiotika deutlich.